OBSERVER feierte 130 Jahre im WestLicht

OBSERVER feierte 130 Jahre im WestLicht

Mehr als 300 Kommunikator:innen feierten am 14. September 2026 im WestLicht Wien das 130-jährige Bestehen von »OBSERVER«. Im Mittelpunkt des Jubiläumsabends stand das Fotoprojekt „OBSERVER MOMENTS“: Wegbegleiter:innen des Unternehmens hielten mit analogen Kameras ihre persönlichen Perspektiven auf Arbeit, Medien und Kommunikation fest. Die entstandenen Fotografien wurden erstmals ausgestellt und in einem eigens produzierten Coffee Table Book veröffentlicht.

130 Jahre Medienbeobachtung, 130 Jahre Innovation und vor allem 130 Jahre Beziehungen: »OBSERVER« feierte sein Firmenjubiläum gemeinsam mit mehr als 300 Gästen aus Medien, Kommunikation, PR, Marketing und Wirtschaft im WestLicht. Schauplatz für Fotografie in Wien.

Der Abend stellte dabei bewusst nicht Technologie, Daten oder Reichweiten in den Mittelpunkt, sondern die Menschen hinter Medien, Marken und Kommunikation. Sichtbar wurde dieser Gedanke durch das Jubiläumsprojekt „OBSERVER MOMENTS“, das gemeinsam mit der Künstlerin Viktoria Morgenstern, Kodak MOMENTS und dem Garage FilmLab realisiert wurde.

OBSERVER MOMENTS: Menschen hinter der Kommunikation

Für „OBSERVER MOMENTS“ lud »OBSERVER« zahlreiche Wegbegleiter:innen dazu ein, mit einer analogen Kodak FunSaver Kamera ein Motiv festzuhalten, das sie persönlich als wesentlich für ihre berufliche Tätigkeit empfinden. Inhaltliche Vorgaben gab es bewusst keine. Fotografiert wurden Arbeitsplätze, Gegenstände, Symbole, Menschen, Situationen und persönliche Momente. Über mehrere Monate entstand so eine Sammlung individueller Perspektiven aus der Kommunikations- und Medienbranche.

Statt inszenierter Perfektion zeigen die Fotografien persönliche Blickwinkel auf berufliche Identität, Zusammenarbeit und jene oft unsichtbaren Momente, aus denen Kommunikation entsteht.

„Seit 130 Jahren lebt »OBSERVER« von Beziehungen, Vertrauen und dem Austausch mit Menschen. Mit ‚OBSERVER MOMENTS‘ möchten wir genau diesen Menschen eine Bühne geben. Das Projekt zeigt auf beeindruckende Weise, wie vielfältig, persönlich und authentisch Kommunikation sein kann – und erinnert uns daran, dass hinter jeder Nachricht, jeder Geschichte und jeder Marke Menschen stehen, die sie möglich machen,

sagt Florian Laszlo, Geschäftsführer von »OBSERVER«.

Warum analoge Fotografie im Zeitalter von KI?

Die Entscheidung für analoge Einwegkameras war ein bewusster Kontrast zur heutigen digitalen Bilderwelt. Fotos können innerhalb weniger Sekunden aufgenommen, ausgewählt, bearbeitet und veröffentlicht werden. Gleichzeitig erweitert generative KI die Möglichkeiten, Bilder vollständig künstlich zu erzeugen.

„OBSERVER MOMENTS“ setzte dem eine andere Erfahrung entgegen: Reduktion, Unmittelbarkeit und das Warten auf das Ergebnis. Wer mit einer analogen Einwegkamera fotografiert, sieht das fertige Bild nicht sofort. Der einzelne Moment erhält dadurch eine andere Bedeutung.

„In einer Zeit der digitalen Bilderflut und KI-generierten Ästhetik wollte ich ein Projekt schaffen, das einerseits Authentizität und die Reduktion auf das Wesentliche in den Mittelpunkt stellt und andererseits etwas zurückbringt, das in Zeiten permanenter Beschleunigung oft verloren geht: das Warten auf etwas und die Vorfreude, die damit verbunden ist. Mit der Einwegkamera halten wir inne, wir warten – und sehen mit anderen Augen“,

erklärt Künstlerin Viktoria Morgenstern.

Auch der Umgang mit den verwendeten Kameras war Teil des Projektkonzepts. Nach ihrer Rücksendung wurden sie gesammelt und fachgerecht recycelt, sodass die Materialien wieder dem Kreislauf zugeführt werden konnten.

Vom persönlichen Moment zur gemeinsamen Ausstellung

Beim Jubiläumsabend im WestLicht wurden die Ergebnisse von „OBSERVER MOMENTS“ erstmals gemeinsam präsentiert. Die mehr als 300 Gäste konnten damit nicht nur eigene, einzelne Fotografien betrachten, sondern eine vielfältige Momentaufnahme der Kommunikationsbranche im Jahr 2026.

Die Bilder blieben jedoch nicht auf die Ausstellung beschränkt. Sämtliche „OBSERVER MOMENTS“ wurden zusätzlich in einem eigens produzierten Coffee Table Book zusammengeführt und im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung an die Teilnehmer:innen verteilt.

Das Fotoprojekt erhält damit über den Abend hinaus eine dauerhafte Form: als fotografisches Zeitdokument über Menschen, Arbeitswelten, Beziehungen und Kommunikation im Jahr 2026.

World Press Photo 2026 als weiterer Höhepunkt

Passend zum fotografischen Schwerpunkt des Jubiläums hatte »OBSERVER« das WestLicht exklusiv für seine Gäste gebucht. Neben den „OBSERVER MOMENTS“ konnten die Besucher:innen dadurch auch die aktuelle Ausstellung „World Press Photo 2026“ besichtigen.

Die Verbindung beider Ausstellungen eröffnete unterschiedliche Perspektiven auf die Bedeutung von Fotografie und visueller Kommunikation. Während die internationale Pressefotografie globale Ereignisse und öffentliche Geschichten dokumentiert, zeigen die „OBSERVER MOMENTS“ individuelle Arbeitswelten, persönliche Beziehungen und subjektive Blickwinkel aus der Medien- und Kommunikationsbranche.

Bei Drinks, Musik und zahlreichen persönlichen Begegnungen feierten die Gäste anschließend gemeinsam 130 Jahre »OBSERVER«.

130 Jahre Medienbeobachtung in Österreich

Die Geschichte von »OBSERVER« reicht bis ins Jahr 1896 zurück. Der erste Kunde des Unternehmens war Kaiser Franz Joseph. Als erster Medienbeobachter Österreichs blickt »OBSERVER« im Jahr 2026 damit auf 130 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. In dieser Zeit hat sich die Medienlandschaft grundlegend verändert: von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften über Radio und Fernsehen bis hin zu Online-Medien, Social Media und einer zunehmend durch künstliche Intelligenz geprägten Informations- und Kommunikationswelt.

Das Jubiläumsprojekt verbindet diese Geschichte mit aktuellen Fragen der Kommunikationsbranche: Welche Geschichten bleiben in Erinnerung? Was macht Kommunikation glaubwürdig? Welche Rolle spielen persönliche Beziehungen in einer digitalisierten Medienwelt? Und wie lassen sich menschliche Expertise und technologische Möglichkeiten sinnvoll miteinander verbinden?

Hybride Intelligenz: Technologie und menschliche Expertise verbinden

Für »OBSERVER« bedeutet technologische Weiterentwicklung nicht, den menschlichen Faktor aus Medienbeobachtung und Kommunikation zu verdrängen. Vielmehr versteht das Unternehmen das Zusammenspiel von Technologie und menschlicher Expertise als Voraussetzung für Qualität.

„Wenngleich wir im Unternehmen stets auf die neuesten technologischen Fortschritte setzen und so unsere Produkte laufend optimieren, vergessen wir nie, die Bedeutung humaner Intelligenz einzubauen. Nur eine ausgewogene Symbiose – wir sprechen von Hybrider Intelligenz – sorgt für die beste Qualität. Davon sind wir überzeugt,

sagt Stephan Ifkovits, Marketingleiter bei »OBSERVER«.

Damit schlägt das 130-jährige Jubiläum eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft: von den Anfängen der Medienbeobachtung im Jahr 1896 bis zu einer Kommunikationswelt, in der künstliche Intelligenz, automatisierte Analysen und digitale Medien eine immer größere Rolle spielen.

130 Jahre – und die Menschen bleiben im Mittelpunkt

Mit „OBSERVER MOMENTS“ erzählt »OBSERVER« sein Jubiläum deshalb nicht primär anhand einer Unternehmenschronik. Stattdessen stehen Menschen, Beziehungen und persönliche Geschichten im Mittelpunkt.

Die analogen Fotografien zeigen stellvertretend jene Menschen, deren Arbeit Medien und Kommunikation jeden Tag prägt. Gleichzeitig erinnern sie daran, dass hinter Pressemitteilungen, Medienberichten, Social Media-Posts, Kampagnen, Marken und Daten immer Menschen stehen, die beobachten, auswählen, erzählen, einordnen und miteinander kommunizieren.

Nach 130 Jahren Medienbeobachtung richtet sich der Blick damit nicht nur zurück auf die Geschichte von »OBSERVER«, sondern auch nach vorne: auf eine Kommunikationswelt, in der technologische Innovation und menschliche Perspektiven gemeinsam darüber entscheiden, wie Geschichten gefunden, verstanden und weitergetragen werden.

Foto-Galerie zum Jubiläumsabend.

LEADERSNET berichtet.

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