Durch den heißen Sommer sind die Wiener Bäder auch 2026 wieder sehr gut besucht. Wie die Strand- und Freibäder in den österreichischen Medien abschneiden, hat die Brand Intelligence Agentur »OBSERVER« in einer Medienanalyse untersucht. Analysiert wurde die Berichterstattung zu 24 Wiener Bädern im Zeitraum von 2. Mai bis 17. August 2026. Das Ergebnis: Bei Medienpräsenz und Tonalität gibt es deutliche Unterschiede. Bei der Frage an Künstliche Intelligenz, welches Wiener Bad im Sommer am besten sei, sind sich vier führende KI-Tools hingegen weitgehend einig.
Medienpräsenz: Gänsehäufel auf Platz 1, Alte Donau auf Platz 2
Das Strandbad Gänsehäufel führt das Medienranking der Wiener Strand- und Freibäder mit deutlichem Abstand an. Im Untersuchungszeitraum erschienen 355 Printartikel mit einer Gesamtauflage von 22,7 Millionen Exemplaren sowie 198 Onlineartikel mit einer potenziellen Reichweite von 170,1 Millionen Unique Clients. Damit kam das Gänsehäufel in Printmedien auf mehr als doppelt so viele Erwähnungen wie das zweitplatzierte Strandbad Alte Donau.
Besonders häufig wurde das Gänsehäufel im „Kurier“ mit 93 Erwähnungen, im „Falter“ mit 59 sowie in der „Kronen Zeitung“ mit 46 Erwähnungen genannt. Online erzielte ein Beitrag auf heute.at eine potenzielle Spitzenreichweite von 2,3 Millionen Unique Clients. Der Artikel griff einen Bericht der „New York Times“ über die Wiener Freibäder auf. Darin wurde das Gänsehäufel als „Lido der Hiergebliebenen“ mit „Mittelmeer-Flair“ beschrieben.
Auf Platz zwei des Medienrankings folgt das Strandbad Alte Donau mit 159 Print- und 115 Onlinebeiträgen. Für besondere mediale Aufmerksamkeit sorgte ein Artikel auf derstandard.at über längere Öffnungszeiten während der Hitzewelle in Wien. Der Beitrag erreichte eine potenzielle Reichweite von 2,9 Millionen Unique Clients.
Den dritten Platz belegt das Kongressbad mit insgesamt 215 Print- und Onlinebeiträgen. Auch das privat geführte Schönbrunner Bad schaffte es mit insgesamt 69 Berichten unter die zehn medial präsentesten Wiener Strand- und Freibäder.
Top 10 Wiener Strand- und Freibäder nach Medienpräsenz
- Strandbad Gänsehäufel: 355 Print-, 198 Onlinebeiträge
- Strandbad Alte Donau: 159 Print-, 115 Onlinebeiträge
- Kongressbad: 108 Print-, 107 Onlinebeiträge
- Laaerbergbad: 109 Print-, 67 Onlinebeiträge
- Schafbergbad: 64 Print-, 95 Onlinebeiträge
- Ottakringer Bad: 91 Print-, 45 Onlinebeiträge
- Stadionbad: 98 Print-, 35 Onlinebeiträge
- Brigittenauer Bad: 53 Print-, 63 Onlinebeiträge
- Hietzinger Bad: 81 Print-, 32 Onlinebeiträge
- Schönbrunner Bad: 52 Print-, 17 Onlinebeiträge
Damit zeigt die Medienanalyse, dass eine hohe Bekanntheit nicht automatisch mit einer einheitlich hohen Präsenz in Print- und Onlinemedien einhergeht. Während das Gänsehäufel beide Mediengattungen klar dominiert, unterscheiden sich die Verhältnisse zwischen Print- und Onlineberichterstattung bei den weiteren Wiener Bädern zum Teil deutlich.
Hadersdorf-Weidlingauer Bad und Liesinger Bad mit bestem Online-Sentiment
Neben der Anzahl der Medienberichte untersuchte »OBSERVER« auch deren Tonalität beziehungsweise Sentiment. Hier ergibt sich ein anderes Bild als beim reinen Reichweiten- und Präsenzranking.
Das Hadersdorf-Weidlingauer Bad im 14. Wiener Gemeindebezirk erreichte mit 100 Prozent positiven Onlineberichten das beste Sentiment der untersuchten Bäder. Das Freizeit-Portal sunny.at bezeichnete das Bad als „klein aber fein“. Hervorgehoben wurden unter anderem das vorgewärmte Wasser und die Eignung für Familien, die Badespaß abseits der großen Wiener Freibäder suchen.
Auf Platz zwei im Tonalitäts-Ranking liegt das Liesinger Bad mit 70 Prozent positiver Onlineberichterstattung. In den analysierten Beiträgen wurde insbesondere die Lage des Freibads im Grünen positiv hervorgehoben.
Zu den Wiener Bädern mit besonders positivem Online-Sentiment zählen darüber hinaus unter anderem das Angelibad, das Krapfenwaldbad und das Badeschiff am Schwedenplatz.
Die Ergebnisse verdeutlichen den Unterschied zwischen Medienpräsenz und Medienimage: Ein Bad kann vergleichsweise selten in den Medien vorkommen und dennoch eine besonders positive Tonalität in der Berichterstattung erzielen.
KI-Tools empfehlen Gänsehäufel, Alte Donau und Krapfenwaldbad
Ergänzend zur klassischen Medienanalyse untersuchte »OBSERVER«, welche Wiener Strand- und Freibäder von KI-Tools empfohlen werden. Im Zeitraum von 10. bis 17. August 2026 wurden ChatGPT, Claude, Google Gemini und Perplexity nach den drei schönsten Wiener Strand- und Freibädern gefragt. Die Punktevergabe richtete sich nach der Häufigkeit der Nennung sowie nach der jeweiligen Platzierung in den Antworten.
Auch im KI-Ranking ging das Gänsehäufel als klarer Sieger hervor. Als Vorteile nannten die KI-Tools unter anderem das breite Angebot an Wassersportmöglichkeiten sowie den Zutritt ohne lange Wartezeiten dank „Fast-Lane“.
Ebenfalls häufig empfohlen wurde das Strandbad Alte Donau. Als besonderer Pluspunkt wurde das „Feierabend-Baden“ hervorgehoben. Damit stimmen klassische Medienpräsenz und Sichtbarkeit in KI-Antworten bei den beiden führenden Strandbädern weitgehend überein.
Das Krapfenwaldbad punktete bei den KI-Tools insbesondere mit seiner Lage über den Dächern Wiens. Als charakteristische Vorzüge wurden das „nostalgische Flair“ und der „Panoramablick“ auf Wien genannt.
Medienanalyse und KI-Sichtbarkeit liefern unterschiedliche Perspektiven
Die Untersuchung zeigt, dass die öffentliche Wahrnehmung der Wiener Bäder aus mehreren Dimensionen besteht. Medienpräsenz gibt Aufschluss darüber, wie häufig ein Bad in Print- und Onlinemedien vorkommt und welche potenzielle Reichweite diese Berichterstattung erzielt. Eine Sentiment-Analyse macht sichtbar, ob die Berichterstattung überwiegend positiv, neutral oder negativ ausfällt. Die zusätzliche Analyse von KI-Antworten zeigt wiederum, welche Bäder von generativen KI-Systemen besonders häufig als Empfehlung genannt werden.
Für Kommunikations- und PR-Verantwortliche gewinnt diese Kombination zunehmend an Bedeutung. Denn Sichtbarkeit entsteht nicht mehr ausschließlich über klassische Suchmaschinen und redaktionelle Medien. Auch die Frage, welche Unternehmen, Marken, Orte oder Angebote in den Antworten generativer KI-Systeme auftauchen und in welchem Kontext sie genannt werden, wird zu einem zusätzlichen Faktor der digitalen Wahrnehmung.
Beim Wiener Bäder-Ranking zeigt sich dabei eine bemerkenswerte Überschneidung: Das Gänsehäufel erzielt nicht nur die höchste Präsenz in österreichischen Medien, sondern wird auch von den untersuchten KI-Tools besonders häufig empfohlen.
Methodik der Analyse
Für die Medienanalyse untersuchte »OBSERVER« die österreichische Berichterstattung zu 24 Wiener Strand- und Freibädern im Zeitraum von 2. Mai bis 17. August 2026. Berücksichtigt wurden Print- und Onlineberichte sowie deren Reichweiten beziehungsweise Auflagen. Zusätzlich wurde die Tonalität der Onlineberichterstattung analysiert.
Für die Untersuchung der KI-Sichtbarkeit wurden zwischen 10. und 17. August 2026 vier KI-Tools – ChatGPT, Claude, Google Gemini und Perplexity – nach den drei schönsten Wiener Strand- und Freibädern gefragt. Die Bewertung basierte auf der Häufigkeit der Nennungen und der jeweiligen Position innerhalb der Rankings.
»OBSERVER« stellt auf Nachfrage gerne weitere Details zur Medienanalyse und zum Ranking der Wiener Strand- und Freibäder zur Verfügung.
Die Kronen Zeitung, Medianet und Horizont berichten.




