130 Jahre OBSERVER mit Projekt "Observer Moments"

130 Jahre »OBSERVER«

Zum 130-jährigen Bestehen setzt »OBSERVER« auf ein Jubiläumsprojekt, das Menschen, Perspektiven und gelebte Kommunikationspraxis in den Mittelpunkt rückt.

Mit „OBSERVER MOMENTS“ startet das 1896 gegründete Brand-Intelligence-Unternehmen eine fotografische Initiative, bei der 130 Kund:innen, Partner:innen und langjährige Wegbegleiter:innen ihren beruflichen Alltag mit analogen Kameras dokumentieren.

Das Projekt verbindet Unternehmensgeschichte mit einem bewussten Blick auf Authentizität, Wertschätzung und persönliche Einblicke in die Kommunikationsbranche.

In Zusammenarbeit mit der Künstlerin Viktoria Morgenstern, Kodak MOMENTS und dem Garage FilmLab entsteht so eine vielschichtige Bildserie, die den Alltag von Menschen aus Kommunikation, Medien, Marketing und Business sichtbar macht.

Die Ergebnisse werden in einem künstlerisch gestalteten Coffee Table Book zusammengeführt. Eine Auswahl der Aufnahmen soll zudem im Herbst im Rahmen einer Ausstellung präsentiert werden.

130 Jahre OBSERVER: Menschen und Beziehungen im Fokus

Mit „OBSERVER MOMENTS“ rückt OBSERVER jene Personen in den Vordergrund, die das Unternehmen über viele Jahre begleitet und mitgeprägt haben. Statt eines klassischen Jubiläumsauftritts setzt das Unternehmen auf ein Format, das persönliche Perspektiven sichtbar macht und den Wert langfristiger Beziehungen betont.

Die teilnehmenden Kund:innen, Partner:innen und Wegbegleiter:innen erhielten in den vergangenen Monaten eine analoge KODAK FunSaver Kamera. Ihre Aufgabe: Eindrücke aus dem eigenen Arbeitsalltag festhalten. Ob Porträt, Arbeitsplatz, Objekt, Geste oder symbolhafte Szene – die fotografische Umsetzung blieb bewusst offen. Dadurch entstand eine Sammlung individueller Blickwinkel, die berufliche Realität und persönliche Zugänge gleichermaßen dokumentiert.

Gerade in einem Umfeld, das zunehmend von digitaler Geschwindigkeit geprägt ist, schafft das Projekt einen bewussten Gegenpol. Analoge Fotografie verlangt Entschleunigung, Auswahl und Konzentration auf den Moment. Genau dieser Gedanke verleiht „OBSERVER MOMENTS“ eine besondere Relevanz.

Analoge Fotografie als bewusster Kontrast zur digitalen Bilderflut

Ein zentrales Merkmal des Jubiläumsprojekts ist die Entscheidung für analoge Kameras. In einer Zeit, in der visuelle Kommunikation häufig von sofortiger Verfügbarkeit, permanenter Produktion und zunehmend auch von KI-generierten Bildern bestimmt wird, setzt OBSERVER auf ein Medium, das Reduktion und Echtheit fördert.

Die beteiligte Künstlerin Viktoria Morgenstern beschreibt diesen Zugang als bewusste Rückbesinnung auf das Wesentliche. Im Zentrum stehen dabei Authentizität, Vorfreude und der Wert des Wartens auf das fertige Bild. Die analoge Einwegkamera wird damit nicht nur zum Werkzeug, sondern auch zum Symbol für eine andere Art des Sehens:

In einer Zeit der digitalen Bilderflut und KI-generierten Ästhetik wollte ich ein Projekt schaffen, das einerseits Authentizität und Reduktion auf das Wesentliche in den Mittelpunkt stellt und andererseits uns etwas wieder näher bringt, das in Zeiten der absoluten Beschleunigung abhanden kommt: das Warten auf Etwas und die Vorfreude, die das mit sich bringt. Mit der Einwegkamera halten wir inne – wir warten – und sehen mit anderen Augen.“

Das Projekt zeigt, dass visuelle Kommunikation nicht zwingend von technischer Perfektion leben muss. Vielmehr können Unmittelbarkeit, persönliche Handschrift und situative Wahrnehmung eine starke erzählerische Qualität entfalten. Für Unternehmen, die ihre Kommunikation menschlich und glaubwürdig gestalten möchten, liefert „OBSERVER MOMENTS“ damit einen interessanten Impuls.

Der erste „OBSERVER MOMENT“ reicht bis 1896 zurück

Die Idee hinter dem Projekt knüpft zugleich an die lange Unternehmensgeschichte von »OBSERVER« an. Der erste „OBSERVER MOMENT“ lässt sich auf den 23. September 1896 datieren. An diesem Tag veröffentlichte das unparteiische Tagblatt „Neues Wiener Journal“ einen Bericht über die für den 1. Oktober geplante Gründung eines Unternehmens mit dem Namen OBSERVER.

Seit damals begleitet das Unternehmen seine Kund:innen mit Medienbeobachtung und Clippings. Aus dieser historischen Verbindung entsteht auch der symbolische Gedanke hinter dem Jubiläumsprojekt: »OBSERVER« sorgt seit Generationen für jene Momente, in denen Informationen sichtbar, einordenbar und nutzbar werden. Mit „OBSERVER MOMENTS“ wird dieser Gedanke nun in eine persönliche und visuelle Form übersetzt.

Geschäftsführer Florian Laszlo betont in diesem Zusammenhang die emotionale Bedeutung solcher Momente. Wenn Kund:innen den Wert der Dienstleistung unmittelbar erleben, werde die Arbeit hinter Technologie, Prozessen und täglicher Medienbeobachtung besonders greifbar. Im Rückblick auf 130 Jahre Unternehmensgeschichte stehe das Projekt damit auch für Stolz, Kontinuität und Motivation:

„Es ist immer ein erhebendes Gefühl, wenn man einen »OBSERVER« MOMENT von Kund:innen selbst miterlebt. Das macht die Bedeutung unserer Dienstleistung emotional greifbar und gibt der Arbeit von vielen Arbeitsstunden und modernster Technologie einen höheren Sinn. Wenn man dazu bedenkt, dass wir seit 130 Jahren jeden Tag für solche Momente sorgen, können wir von Milliarden »OBSERVER« MOMENTS in der Unternehmensgeschichte sprechen. Das macht uns alle stolz und motiviert die Arbeit fortzuführen und unsere Kund:innen glücklich zu machen – vielleicht weitere 130 Jahre lang.“

Nachhaltigkeit durch Wiederverwendung der Kameras

Neben dem künstlerischen und kommunikativen Anspruch spielt auch der bewusste Umgang mit Ressourcen eine Rolle. Die verwendeten Kameras wurden nach ihrer Rücksendung gesammelt und vom Garage FilmLab mit neuen Filmen bestückt, um erneut verwendet zu werden. Dieser Aspekt ergänzt das Projekt um eine praktische Nachhaltigkeitsdimension und zeigt, dass sich kreative Konzepte mit ressourcenschonenden Ansätzen verbinden lassen.

Teilnehmer:innen, die kein eigenes Bild aufnehmen wollten, konnten alternativ ein persönliches Fotoshooting mit Viktoria Morgenstern vereinbaren. Auch dadurch blieb das Projekt offen und zugänglich, ohne den individuellen Komfort oder persönliche Präferenzen aus dem Blick zu verlieren.

Ein Jubiläumsprojekt mit Signalwirkung für Kommunikation und Markenführung

„OBSERVER MOMENTS“ ist mehr als eine begleitende Aktion zum Firmenjubiläum. Das Projekt steht exemplarisch für eine Kommunikationshaltung, die Menschen, Beziehungen und echte Geschichten in den Mittelpunkt stellt. Gleichzeitig unterstreicht es den Anspruch von »OBSERVER« auch im Jubiläumsjahr neue und kreative Wege zu gehen.

Für Unternehmen und Kommunikationsverantwortliche bietet das Projekt mehrere Anknüpfungspunkte: die Kraft authentischer Bildsprache, die Bedeutung langfristiger Partnerschaften, die Inszenierung von Unternehmensgeschichte sowie die bewusste Entscheidung für entschleunigte, glaubwürdige Formate. Gerade in Zeiten hoher Informationsdichte kann dieser Ansatz dabei helfen, Sichtbarkeit mit Substanz zu verbinden.

Mit dem Coffee Table Book und der geplanten Ausstellung im Herbst erhält „OBSERVER MOMENTS“ zudem eine öffentliche Bühne. So wird das Jubiläumsprojekt nicht nur zur internen Würdigung langjähriger Beziehungen, sondern auch zu einem sichtbaren Ausdruck dessen, wofür »OBSERVER« nach 130 Jahren stehen möchte: für Relevanz, Nähe, Perspektivenvielfalt und eine Kommunikation, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

LEADERSNET und MEDIANET berichten.

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