Vor knapp einer Woche wurden die Olympischen Winterspiele Mailand und Cortina 2026 eröffnet – und die österreichischen Athletinnen und Athleten können bereits auf eine erfolgreiche erste Wettkampfwoche zurückblicken. Wir bei »OBSERVER« Brand Intelligence ziehen eine erste Bilanz zur Medienpräsenz in österreichischen und internationalen Medien im Zeitraum von 06.02. bis 12.02.2026.
Olympische Winterspiele weltweit mit hoher Medienpräsenz
Die Olympischen Winterspiele dominieren derzeit die globale Sportberichterstattung. Mit über 750.000 Beiträgen in weltweiten Onlinemedien sind sie aktuell das vorherrschende Thema im internationalen Sportdiskurs. Das mediale Interesse erstreckt sich über alle Kontinente – unabhängig von der Medaillenbilanz der jeweiligen Nationen:
- USA: Mehr als 180.000 Berichte
- Japan: Mehr als 170.000 Meldungen
- Italien: Mehr als 64.000 Beiträge

In Österreich wurden seit Beginn der Spiele über 6.500 Berichte in Print- und Onlinemedien sowie in Radio- und TV-Sendungen gezählt. Die hohe Berichterstattungsintensität unterstreicht die nationale Relevanz der Winterspiele für Medien, Öffentlichkeit und Sponsoren gleichermaßen.
Benjamin Karl gewinnt das Medienranking
Bereits am zweiten Wettkampftag sicherte sich Benjamin Karl im Snowboard Parallel-RTL die erste Medaille für Österreich – und zwar in Gold. Mit insgesamt 450 Nennungen in Print- und Onlinemedien sowie in Radio- und TV-Beiträgen führt er das Ranking der Medienpräsenz klar an.
Bei der kumulierten potentiellen Gesamtreichweite erreichte Karl mit 302 Millionen Kontakten Platz zwei. Angeführt wird dieses Ranking von Rennrodler Jonas Müller, der mit 308 Millionen die höchste Reichweite erzielte. Müller, Silbermedaillengewinner im Einsitzer, belegt mit 344 Beiträgen Rang drei nach Anzahl der Berichte.
Zwischen den beiden Athleten positioniert sich das Damenteam Ariane Rädler und Katharina Huber. Mit ihrer Goldmedaille in der Teamkombination erzielten sie 360 Beiträge und damit eine überdurchschnittlich starke mediale Resonanz.
Das mit Silber ausgezeichnete Duo Vincent Kriechmayr und Manuel Feller erreichte mit 292 Nennungen Platz vier im Medienranking. In den Printmedien verzeichneten sie nach Karl die zweithöchste Präsenz.
Weitere Platzierungen im Medienpräsenzranking:
- Johannes Lamparter (Nordische Kombination/Normalschanze, Silber) – 213 Beiträge
- Sabine Payer (Snowboard Parallel-RTL, Silber) – 211 Beiträge
- Thomas Steu und Wolfgang Kindl (Rodel-Doppelsitzer, Silber) – 184 Beiträge
- Selina Egle und Lara Kipp (Rodel-Doppelsitzer, Bronze) – 179 Beiträge

Dynamische Entwicklung der Medienpräsenz
Zu den jüngsten Erfolgen zählen Cornelia Hütter mit Bronze im Super-G sowie Alessandro Hämmerle (Gold) und Jakob Dusek (Bronze) im Snowboardcross.
Wenige Stunden nach ihren Bewerben wurden bereits folgende Nennungen in Onlinemedien registriert:
- Hütter: 76 Beiträge
- Hämmerle: 48 Beiträge
- Dusek: 39 Beiträge
Angesichts der bisherigen Dynamik ist in den kommenden Tagen mit einem deutlichen Anstieg der medialen Präsenz zu rechnen. Gerade in der zweiten Olympiawoche steigen erfahrungsgemäß Reichweiten und Berichtsintensität weiter an – insbesondere bei fortlaufenden Erfolgen.
Tragischer Höhepunkt durch Lindsey Vonn
Ein zentrales internationales Thema der ersten Olympiawoche war der dramatische Sturz der US-amerikanischen Alpin-Skifahrerin Lindsey Vonn. Der Athletin wurden im Vorfeld beste Chancen auf die Goldmedaille in der Abfahrt eingeräumt.
Der Unfall führte weltweit zu über 1.200 Online-Berichten und erzielte eine potentielle Reichweite von mehr als 2,5 Milliarden Kontakten. Dieses Beispiel verdeutlicht, dass nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch emotionale oder unerwartete Ereignisse maßgeblich zur globalen Medienresonanz beitragen.
Zwischenbilanz: Hohe Sichtbarkeit für österreichische Athlet:innen
Die erste Woche der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina zeigt deutlich, welche mediale Strahlkraft sportliche Großereignisse entfalten. Für österreichische Athletinnen und Athleten bedeutet dies nicht nur sportlichen Erfolg, sondern auch eine signifikante Steigerung ihrer Medienpräsenz – national wie international.
Für Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen, Verbänden und Agenturen liefern diese Entwicklungen wertvolle Erkenntnisse über Reichweitenpotenziale, Themen-Dynamiken und die internationale Vernetzung medialer Diskurse.
OBSERVER ist offizieller Partner des ÖOC und steht für weiterführende Analysen und individuelle Auswertungen zur Verfügung.
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